Der Winter bei uns ist eine harte Zeit für Vögel, die nicht wegziehen.
Kennt Ihr Vögel, die im Winter bei uns bleiben? Wer im Garten oder auf dem Balkon ein Futterhäuschen aufgestellt hat, wird bald
sehen, dass eine ganze Reihe von Vögeln gern zum Futtern kommt. An diesem Futterhäuschen auf dem Luftpost-Ganzsachenumschlag
aus der ehemaligen Sowjetunion tummeln sich oben eine Kohlmeise, darunter ein Baumläufer, auf dem Ast ein
Kleiber und mittendrin ein Pärchen Gimpel, auch Dompfaff genannt.
Die Gimpel oder Dompfaffe fallen im Winter ganz besonders auf, weil die rote Brust der Männchen im kahlen Geäst prächtig
leuchtet.
Eine rote Brust hat auch unser Rotkehlchen, das man im Winter immer wieder auf der Suche nach versteckten Insekten durch das Gebüsch
hüpfen sieht. Häufig hört man es sogar im Winter singen.
Im Winter kommen gern ganze Trupps von Wacholderdrosseln aus der nordischen Taiga zu uns. Hier suchen sie in Feld, Flur und auch in Gärten
nach Nahrung. Meist wird man zuerst durch ihre schackernden Rufe auf sie aufmerksam.
In den winterlichen Fluren kann man mit etwas Glück auch mal Rebhühner sehen, bei Schnee sind sie am leichtesten zu entdecken.
Auch Waldohreulen bleiben im Winter bei uns. Sie jagen auf freiem Feld meist nach Feldmäusen. Tagsüber sitzen sie oft zu mehreren hoch im
Geäst von Nadelbäumen, wo sie von Spaziergängern nur schwer zu entdecken sind.
An Teichen, Seen und Flüssen sieht man auch im Winter Vögel. Die meisten davon sind allerlei Enten,
die sich auch immer eine Wasserstelle freihalten. Dies hier ist eine Krickente.
Eisvögel haben es im Winter nur sehr schwer, wenn Teiche und Bäche zufrieren, denn dann können sie nicht nach Fischchen tauchen. Wenn
so eine Eiszeit länger dauert, verhungern sie, und es dauert dann manchmal viele Jahre, bevor man wieder mal einen dieser schönen Vögel einen
Bach entlang flitzen sieht.
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