Ornithologie
Was bedeutet Ornithologie?
Ornithologie bedeutet Vogelkunde, die Lehre und Wissenschaft von den Vögeln und ihrer Lebensweise.
Sie beschäftigt sich mit:
- der Systematik der Vögel (Abstammung und Verwandtschaft);
- dem Verhalten (Fortpflanzung, Ernährung, Bewegung, Sozialverhalten usw.);
- der Verbreitung (weltweit bis hin zu endemischen Vögeln);
- dem Vogelzug;
- der Eierkunde.
und vielen weiteren Teilbereichen.
Sie arbeitet mit folgenden Methoden:
- Untersuchungen am toten Vogel (Bälge, Skelette usw.);
- Untersuchungen am lebenden Vogel (Feldornithologie - das Beobachten in der freien Natur, Beringung, Beobachtungen an
Käfigvögeln);
- wissenschaftliche Auswertung und Bearbeitung per PC, Internet usw.;
- Monitoring und Management bedrohter Arten.
Kenntnisse:
Um eine ornithologisch-philatelistische Sammlung aufbauen zu können, sind fachliche
Grundkenntnisse unerlässlich. Die Kenntnis der Systematik reicht heute nicht mehr aus, sie hat in erster Linie die
Funktion eines Ordnungsschemas für die große Zahl an Marken und Belegen, vor allem in Programmen. Für
moderne Vogelsammlungen sind Detailkenntnisse zum Leben der Vögel wichtig. Jeder Vogelsammler versucht, seine
spezielle „thematische Nische“ zu finden, und ist daher auf solche Kenntnisse angewiesen, die er der Literatur
entnehmen muss.
Vogelwanderungen:
Einen wichtigen und interessanten Teil fast eines jeden Jahrestreffens bilden die
Vogelwanderungen. Ihr Ziel besteht darin, bei den Teilnehmern das Interesse an der heimischen Vogelwelt zu wecken und ihnen
zu helfen, sich im Laufe der Jahre das Aussehen und die Stimmen der verschiedenen Arten einzuprägen.
Vogelschutz:
Wer sich für die Vogelwelt interessiert, kann über die Notwendigkeit des Vogelschutzes nicht
hinwegsehen. In Beiträgen für die Rundbriefe, auf den Vogelwanderungen und fast in jeder Sammlung wird dieses Thema
aufgegriffen. Auch dazu müssen die Grundkenntnisse vermittelt werden.
Aktivitäten der Mitglieder:
Viele Mitglieder sind aktiv in der Feldornithologie oder im Vogelschutz tätig. Die
enge Verzahnung von Philatelie und Ornithologie hat dazu geführt, dass auch frühere Nur-Philatelisten die reale
Vogelwelt für sich entdeckten. Zu den besonderen Aktivitäten zählen Planbeobachtungen,
Wasservogelzählungen und andere regelmäßige Kontrollen. Auf der Birdpex von 1994, 2002 und 2006 wurden
Ausschnitte aus einer allgemeinen Federsammlung gezeigt, die im Rahmen von Nahrungskontrollen bei Greifvögeln aufgebaut
wurde. Außerdem wurde auf der DMTH in Fallingbostel 2006 ein Exponat der Offenen Klasse gezeigt, in dem Federn und Marken
auf spannende Weise miteinander verzahnt wurden, die Sammlung erhielt den 1. Preis.
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